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Januar 2017
"Der Pfenningfuchser" gespielt von der Freihunga Theatergrupp'm

Mit der Komödie „Der Pfenningfuchser“ von Peter Landstorfer hatte die Regisseurin der Freihunga Theatergrupp'm, Maria Schendzielorz, auf das richtige Stück gesetzt. Vor zahlreichen Zuschauern bewiesen die Laiendarsteller, dass gutes Theater nicht nur von großen Bühnen präsentiert werden kann.

Volles Haus bei der Premiere im Gemeindezentrum, lang anhaltender Beifall am Ende und immer wieder Szenenapplaus während der Vorstellung waren Lohn für die Arbeit und die Mühen, die Regisseurin Maria Schendzielorz und ihr Team seit gut einem Vierteljahr auf sich genommen haben.

Die Komödie spielt sich auf dem Hof vom Bauer und Kiesgrubenbesitzer Dugg Bertl (Bernd Lehner) ab, der im wahrsten Sinn des Wortes ein „Pfenningfuchser“, ein richtiger Geizhals ist. Er dreht jeden Pfenning lieber dreimal um, bevor er ihn ausgibt. Im täglichen Leben ist er nicht nur gegen sich selbst geizig, sondern alle um ihn herum bekommen seinen Spar-Wahn zu spüren. Sein Gesinde, die Wirtschafterin Mare Hausner (Maria Friedrich), die Magd Froaß (Daniela Spies) und der Knecht Dengl (Reinhard Seidl) haben sich schon daran gewöhnt, dass er die Größe der Knödel abmisst, ein Loch in der Schuhsole mit Papier stopft oder auch das Papier fürs „Häuserl“ abzählt. Täglich mussten sie bei ihm antreten und Rechenschaft über ihre Ausgaben ablegen.

Sogar der Waisenhausschwester Gibmera (Karin Schulz), verwehrt er den zugesagten Kies für den Umbau ihres Heimes, weil er in dem Bankkassier Nigel Karl-Gernot (Oskar Götz) einen solventen Abnehmer seines gesamten Kieses sieht. Seinem Freund, dem Schuster Zwirnschartner macht er immer wieder Vorbehalte weil er sein ganzes Geld ins Wirtshaus trägt. Auch die Zwagerin (Heidi Wisneth), eine in die Jahre gekommene Nachbarin, schafft es nicht, dem Bertl von ihren Reizen zu überzeugen, obwohl sie sich so viel Mühe gibt.

Doch dann wird Dugg Bertl sein Geiz zum Verhängnis. Den kaputten Zaun um seinen Hof ließ er nicht richten, denn für´s „schön Aussehen“ gibt er kein Geld aus. Und prompt tritt er in einen rostigen Nagel, der aus einer herumliegenden Zaunlatte herausstand und so nahm das Unheil seinen Lauf. Für einen richtigen Arzt zu geizig, soll ihm der örtliche Bader und Totengräber Endwartner Wugg (Werner Luber) helfen. Doch kein Aderlass, kein Schröpfen und auch keine speziellen Tropfen scheinen zu helfen, bis Endwartner zu einer wirklich heilsamen Rosskur ansetzt.

Letztlich muss Bertl erkennen, dass er in seinem bisherigen Leben viel zu geizig war und beschließt mit seinem Freund Zwirnschartner, sich ab sofort für sein Geld mehr Spaß zu leisten und sich von seinem Besitz zu trennen. Der Magd Froaß und dem Knecht Dengl vermacht er den Hof, die Hausner Mare, seine Wirtschafterin bekommt die Ausnahm und für seinen Freund Zwirnschartner übernimmt er, so lange er lebt, die Zeche in seinem Stammlokal. Doch da macht ihm die Haushälterin einen sauberen Strich durch die Rechnung. Sie heizt den Kachelofen an, in dem Dugg Bertl sein Geld versteckt hat und so geht am Ende der Komödie alles in Rauch und Schall auf.

Erika Urban fungierte als Souffleuse, das Bühnenbild gestalteten Wolfgang Harrer gemeinsam mit Ludwig Kohl und Werner Luber. Die Bühnendekoration oblag Irmgard Harrer, für Licht und Tontechnik waren Oskar Götz und Alfons Friedrich und für die Maske Lisa und Renate Kreuz zuständig.

Text und Bild: Erwin Prösl




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