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August 2017
Tanzflecker feiern drei Tage Kirwa-Tobias Schmidt und Laura Maier neues Oberkirwapaar

Erstmals kein Wetterglück hatte die Kirwagemeinschaft bei der 8. Auflage der Kirwa seit der Verlegung auf den Weihetag der Dorfkirche. Dennoch verlief der Auftakt beim Warm-up im Barzelt vielversprechend.

Der Kraftakt begann am Samstag früh. Mit Traktor und Anhänger ging es in den Truppenübungsplatz, um den von Forstoberrat Volker Goebel ausgesuchten Baum zu fällen und zum Schützenheim zu transportieren. Mit gebündelter Muskelkraft und Scherstangen wuchteten 30 Männer die 31 Meter lange, bleischwere Fichte binnen 75 Minuten in die Höhe. Die Kommandos für die Schübe kamen traditionell von Jupp Schirbl.

Im Gottesdienst betonte Bischöflich Geistlicher Rat Bernhard Huber die Wichtigkeit der Kirche, die immer wieder einlade, „denn Jesus sagt uns das Richtige, weil er uns helfen will, und an sechan brauch ma“. Pfarrer Huber rief dazu auf, sich an Christus zu halten, denn er gebe die Kraftnahrung für die Seele, aber das Essen soll auch weitergehen bei der weltlichen Feier. Junge Kirwaleit lasen die Fürbitten.

Die „Südwind-Buam“ aus Falkenberg überzeugten im vollen, beheizten Festzelt mit vielseitiger Musik und fetzigem Partysound. Gut vertreten waren die Kirwaleit aus Freihung und Seugast. Auch US-Amerikaner genossen die Riesenstimmung. Bis zum frühen Morgen ließ das Wachkommando das Wahrzeichen nicht aus den Augen, um mögliche Baumschänder abzuschrecken.

Mit einem Weißwurst-Frühschoppen wurde der Sonntag eingeleitet. Ihre Schlachtrufe und Gstanzln waren von weitem zu hören, als die Kirwapaare auf dem mit Sonnenblumen verzierten, von der Heiratskandidatin und Kirwabraut 2009 Janina Hartmann mit dem Traktor gezogenen Anhänger ihre Runde durch Tanzfleck und Rothaar drehten. Begleitet von den vier „Hoglbuachan“ marschierten sie aufs Podium am von rund 250 Zuschauern umringten Festplatz. Am Ende der von Sonja Ringer einstudierten sieben Tänze, darunter Zwiebelsuppn, Stern-Polka, Siebenschritt und Boarischer 9-Sitzer, blieb der Blumenstrauß während des Walzers bei Laura Maier und Tobias Schmidt hängen. Somit waren die beiden zum neuen Oberkirwapaar gekürt. Inzwischen passte auch das Wetter und die Gäste genossen auch außerhalb des Zeltes die wohltuenden Sonnenstrahlen zu Kaffee, Kuchen und Torten sowie Grillspezialitäten. Die Tanzflecker Mütter hatten sich beim Backen wieder mächtig ins Zeug gelegt.

Erste Amtshandlung des Oberkirwapaares war die Verlosung des Kirwabaums und weiterer Sachpreise. Der Verkauf von 999 Losen, sowie die Sponsoren sind unverzichtbar, weil es neben freiem Eintritt auch moderate Preise gab. Linda Krapf gewann den Kirwabaum, der somit in Tanzfleck blieb. Der Freihunger Kirwabursch Michael Kummer darf Laura Maier und Tobias Schmidt einen Tag in seinen Dienst stellen. Zur Überraschung legte die Line-Dance-Gruppe „Happy free Liners“ eine flotte Sohle auf die Bühne. „Super-Kirwa mit sonnigem Abschluss, friedlichem Verlauf“ resümierten die Vorsitzenden Christian Rauscher und Johannes Amann.

Text und Bild: Siegfried Bock




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