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Marktgemeinde Freihung
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Januar 2020
Gemeinde Freihung würdigt ehrenamtliches Engagement

In allen Ortsteilen Gruppen in der Seniorenarbeit aktiv
Zu einem gemeinsamen Abend als Dankeschön für alle, die sich in der Seniorenarbeit der Marktgemeinde Freihung besonders engagieren, hatte Bürgermeister Norbert Bücherl die Gruppenleiter und ihre Teams in die Bierwirtschaft "Hüthäusl" nach Kleinschönbrunn eingeladen und konnte dazu alle herzlich begrüßen. Sein besonderer Gruß galt seinen beiden Amtskollegen Helmut Klier und Klaus Meißner, der gleichzeitig auch als Seniorenbeauftragter für die Gemeinde in der abgelaufenen Periode gewirkt hat. Entschuldigen musste der Rathauschef kurzfristig den stellvertretenden Seniorenbeauftragten, Marktrat Heinrich Müller, der wegen einer Zahnbehandlung nicht teilnehmen konnte. In seiner humorvollen Begrüßungsrede zeigte er kurz den langen Weg des Hüthäusls von der einstigen Wohnung des Dorfhüters über die vermüllte Behausung eines überforderten Einzelgängers bis hin zu dem jetzigen Kleinod an der Vilsquelle auf. Dafür, dass sie es dazu gemacht hätten, zollte er den Wirtsleuten Claudia Kummer-Götz und Andreas Götz und ihren bei der Sanierung helfenden Söhnen höchsten Respekt und dankbare Anerkennung im Namen der Gemeinde, was auch die Anwesenden zu einem spontanen Beifall ermunterte. Seniorenbeauftragte Klaus Meißner, der dem neuen Gemeinderat im Mai nach 42 Amtsjahren nicht mehr angehören wird, nutzte die Gelegenheit sich bei allen Gruppen und allen Ehrenamtlichen herzlich zu bedanken und sich als gemeindlicher Seniorenbeauftragter zu verabschieden. Er erinnerte sich zurück, als er dieses Amt übernommen habe, sei ihm Angst geworden vor der vielen Arbeit, die da auf ihn zukommen werde. Im Laufe der Zeit habe er feststellen dürfen, dass er im ganzen Landkreis im Kreise der Seniorenbeauftragte derjenige mit der geringsten Belastung gewesen sei, weil sich alle Gruppen selbständig organisiert und auch alles selbständig unternommen hätten. „Seniorenarbeit ist in unserer Gemeinde in allen Ortsteilen selbständig und selbstverständlich“, betonte Meißner erfreut. Schmunzelnd fügte er unter großem Beifall hinzu: „Wenn ich noch weiter im Gemeinderat wäre, würde ich mich direkt für dieses Amt bewerben“. Nach einem guten gemeinsamen Essen bedankte sich Bürgermeister Norbert Bücherl bei jeder einzelnen Seniorengruppe und deren Leiter mit einer kurzen Laudatio. Christa Heidrich aus Thansüß ist seit 1993, also mehr als 27 Jahre, die Leiterin des evangelischen Frauenkreises Kaltenbrunn-Freihung-Thansüß, der 1984 von der Pfarrersgattin Johanna Päge gegründet worden war. Seit 2006 leitet Bärbl Mohr die Seniorengemeinschaft Freihung im katholischen Pfarrheim, die in den 80er Jahren vom vormaligen Freihunger Schulleiter, Rektor Josef Voit, gegründet und nach seinem Tod von Altbürgermeister Michael Bücherl und Reinhold Kragl sen. weitergeführt und bestens organisiert wurde. In Großschönbrunn sorgt Mesnerin Rosina Melchner seit mehr als 25 Jahre, dass beim Frauentreff im katholischen Pfarrheim im 2-wöchigen Turnus alles reibungslos abläuft. In Seugast sind „Männlein und Weiblein“ streng voneinander getrennt. Seit mehr als zehn Jahren leitet Otto Schönberger den Seugaster Seniorenstammtisch, der sich alle 14 Tage in der Schützenstube trifft. Fast ebenso lange leitet er die Senioren-Rollerfreunde, die mit ihren Touren die Gemeinde bis weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt machen. Seine Gattin Ute Schönberger ist seit fünf Jahren Sprecherin des Seugaster Frauentreffs, der sich einmal im Monat ebenfalls in der Schützenstube trifft. Bücherl wies aber auch darauf hin, welch enorme Arbeit in den einzelnen Gruppen bei den kulturellen und informativen, aber auch unterhaltsamen Beiträgen geleistet werde. Zum Dank, in Anerkennung und persönlicher Wertschätzung für die geleistete Arbeit überreichte er den fünf Leitern stellvertretend für alle ehrenamtlich Aktiven die Jubiläums-Silbermedaille, die anlässlich der 450-Jahrfeier des Marktes Freihung im letzten Jahr in einer kleinen Auflage geprägt wurde. Für die vier Leiterinnen hatte er noch einen Blumenstrauß parat. Mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Schön ist das Alter“ klang der harmonische Abend musikalisch aus.




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