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Marktgemeinde Freihung
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Die katholische Pfarrkirche Freihung

 

 „Grüß Gott!“, sagt Ihnen die Pfarrkirche "Hl. Dreifaltigkeit". Schön, dass Sie da sind.

 

Auf meinen Altären sitzen viele Engel, einige davon möchte ich Ihnen als Kirchenführer mitgeben.

 

Der Geschichtsengel erzählt: Seinen Namen bekam Freihung von den Bergfreiheiten, die diesem Ort, an dem Bleierz gegraben wurden, gewährt wurden.

Über das kirchliche Leben in Freihung sind erst seit der Reformation Quellen zu finden. Der wiederholte Herrschaftswechsel führte immer wieder auch zu einem Konfessionswechsel.

Bis 1544 war Freihung katholisch. Aufgrund der Kirchenordnung Herzogs Ottheinrich von der Pfalz Neuburg, zu der Freihung zeitweise gehörte, musste der Ort zum lutherischen Glauben wechseln. Die evangelische Kirche und Schule wurden 1627 im Zuge der Gegenreformation gesperrt. Jesuiten übernahmen die Seelsorge. Nach dem westfälischen Frieden durfte sich die evangelische Lehre wieder verbreiten. Nun lebten Katholiken und Protestanten nebeneinander.

 

Die jetzige Kirche wurde 1764/65 von Sebastian Regner aus Sulzbach gebaut.

Bis 1922 wurde die Kirche auch von der evangelischen Krichengemeinde benutzt.

1909 wird Freihung Expositur von Kaltenbrunn.

Am 16. Juli 1921 wird Freihung zur Pfarrei erhoben.

1922 wird die Pfarrkirche erweitert (wo Orgel und Emporensich befinden).

 

Der Glockenengel freut sich so über Ihren Besuch, dass er am liebsten alle Glocken läuten möchte.

1949 erhielt die Pfarrkirche drei neue Glocken:

Die große Glocke (16 Ztr., Ton Fis) ist der Hl. Dreifaltigkeit geweiht.

Die mittlere Glocke (10 Ztr., Ton A) läutet zu Ehren der  Patrona Bavariä und die kleine Glocke (7 Ztr., Ton H) ist der Hl. Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute geweiht.

 

Der musikalische Engel zeigt Ihnen die große Orgel unserer Kirche. 1962 wurde eine neue Orgel mit 22 Registern und zwei Manualen eingebaut, da die alte Orgel unbrauchbar geworden ist.

Diese von der Fa. Hirnschrodt, Regensburg, gefertigte Orgel wurde bei der Kirchenrenovierung 1987/88 vom Orgelbauer August Hartmann, Regensburg, um zehn Register und ein Manual erweitert.

So erklingt die Orgel nun zum Lobe Gottes mit 32 Registern und besitzt drei Manuale. Das mächtige Orgelgehäuse erstellte der Bayerische Bühnenbau, Weiden.

 

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 Auf dem Rundgang durch die Kirche begleitet Sie die ganze Engelschar.

 

Der Hochaltar kam 1792 in das Gotteshaus.

 

1797 wurde er marmorartig gefasst.

 

Er ist ein wunderbares Gehäuse für den Tabernakel, wo Jesus in Gestalt des Brotes gegenwärtig ist.

 

Unsere Begleitengel laden Sie ein zu einem kurzen Gebet  …..

 

1989 wurden Volksaltar (zur Feier des heiligen Mahles) und Ambo (zur Verkündigung des Wortes Gottes) dem Hochaltar im Stil angeglichen. Unsere Engel weisen uns auf die Deckengemälde hin.

Vorne über dem Hochaltar: Die Feier der hl. Messe kommt auch den armen Seelen zugute, die Zeit ihrer Läuterung wird verkürzt, der Weg zu Gott steht offen.

Das Bild dahinter, wo Jesus zu Gast ist bei Marta und Maria, will uns sagen, dass beides notwendig ist: das Hören auf Gottes Wort, wie es Maria tut und die Sorge füreinander, wie es Marta macht.

Das dritte Bild erzählt die Auferweckung des Lazarus.

Auf dem vierten Bild sehen wir den Sturm auf dem Meer. Beide Bilder zusammengenommen sagen dem Betrachter: Auch an dir wirkt Gott seine Wunder, wenn du in den Stürmen deines Lebens fest auf Gottes Kraft und Hilfe vertraust

 

Die weitere Kirchenführung übernimmt nun ein marianischer Engel.

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Er zeigt auf die vielen Mariendarstellungen unserer Kirche.

Der linke Seitenaltar zeigt die Aufnahme Mariens in den Himmel.

In der Nische beim Marienaltar ist eine Pieta (Maria mit ihrem toten Sohn), an die man sich im eigenen Leid wenden kann.

Auch Maria unter dem Kreuz an der linken Wand des Kirchenschiffes, von der Lanze durchbohrt, zeigt Maria in ihrem Schmerz.

 

Die Fatimamadonna will uns zurufen: „Betet für euch, betet für eure Mitmenschen und für den Frieden der Welt!“

So hat es Maria bei den Erscheinungen in Fatima aufgetragen.

 

Eine überlebensgroße Maria mit Kind ziert die rechte Seite des Kirchenschiffes.

Die fünf Bilder vom freudenreichen Rosenkranz an der Orgelempore berichten aus dem Marienleben zur Zeit der Kindheit Jesu.

 

Der Engel der Heiligen stellt nun die in der Kirche dargestellten Heiligen als Vorbilder für uns vor. Als schöne barocke Holzfiguren schmücken der Hl. Sebastian und der Hl. Florian den Hochaltar.

Über dem Marienaltar ist der Hl. Erzengel Michael mit der Waage gemalt. Er soll uns mahnen, dass bei uns die guten Werke überwiegen sollen. Der Hl. Josef auf dem rechten Seitenaltar hält uns auf seinem Arm das Jesuskind entgegen. Wir sollen Jesus im Herzen tragen. Über dem Hl. Josef kämpft der Hl. Georg mit dem Drachen, ein Bild für das

Bekämpfen des Bösen in uns. Die Heiligen Petrus und Paulus an der

Kanzel wollen uns zum Hören auf Gottes Wort ermuntern.

Der Hl. Bruder Konrad, im rückwärtigen Teil der Kirche, schaut auf das Kreuz und teilt Brot aus. Er ruft uns zur Gottes- und Nächstenliebe auf.

 

Man beachte bitte auch den wertvollen Kreuzweg aus dem Jahre 1866.

Ihre „Kirchenführerengel“ möchten sich von Ihnen verabschieden.

Schön, dass Sie da waren!

 

 

Nehmen Sie bitte die Aussage unseres Hochaltarbildes mit:

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Krönung Mariens auch unser Ziel: bei Gott sein

Wolken bleiben auch uns im Leben nicht erspart

alte Freihunger Kirche mit Häusern unser Lebensraum

 

„Lass du nur den Vater sorgen, trau auf ihn, verzage nicht! Wie das Sonnenlicht am Morgen auch durch trübe Wolken bricht: so, und nicht von ungefähr, kommt von Gott die Hilfe her.“

 

BGR Bernhard Huber, Pfarrer

 

 



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