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Kontakt

Marktgemeinde Freihung
Rathausstr. 4 . D-92271 Freihung
T: +49 (0) 96 46 / 92 00 - 0
F: +49 (0) 96 46 / 92 00 - 30
E:
poststelle@markt-freihung.de
W: www.markt-freihung.de


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FREIHUNG UND ELBART

Der Markt Freihung, der am 20.11.1569 vom Kurfürsten Friedrich III. von der Pfalz Marktrecht, Siegel und Wappen erhält, hatte sich aus einer bleischürfenden Bergwerkssiedlung entwickelt. Der Name Freihung verdankt seinen Ursprung den Freiheiten, die den Bergleuten von den Landesherren, erstmals durch Kürfürst Friedrich II. von der Pfalz mit Freiheitsbrief vom 12.11.1550 verliehen wurden, um den Bleibergbau in Aufschwung zu bringen.

Noch heute sind die Überreste des Bleibergwerks zu sehen, in denen die Arbeiten letztendlich im April 1945 eingestellt wurden. Das Siegel mit Bergmannshammer, Hacke, bayerischen Rauten und dem Löwen als Schildhalter erinnert an die blühende Bergbauzeit vergangener Tage. In der Zeittafel des Marktes Freihung wird die Gründung der ersten evangelischen Pfarrei in den Jahren 1557 bis 1565 und der Schule als frühester Zeitpunkt das Jahr 1575 genannt. 1606 errichtet der Bleiunternehmer Gabriel Kastner ein stattliches Haus in Freihung, genannt „das Schlössl“, an dessen Stelle heute das Gasthaus „Alte Post“ steht.

Der 30-jährige Krieg von 1618 bis 1648 bringt unsagbares Leid und viel Not über die Bevölkerung.

Auf dem höchsten Punkt von Freihung, dem Harranger, erhebt sich die Dreifaltigkeitskirche, die 1764 zunächst als Simultan-Kirche erbaut, 1908 in den Alleinbesitz der katholischen Kirchenstiftung übergeht und bis zum Bau der evangelischen Friedenskirche im Jahr 1922 weiterhin von der evangelischen Bevölkerung mitbenutzt wird.

Ein entscheidender Fortschritt für die Entwicklung der Gemeinde war die Eröffnung und Inbetriebnahme der Eisenbahnlinie von Weiden nach Neukirchen am 15.10.1875 mit Anschluss an die Bahnstrecke Amberg-Nürnberg. Entlang der Bahnlinie siedeln sich in kürzester Zeit die ersten Industriebetriebe wie die Edelputzwerke „Terranova“ und „Porphyr“ sowie das Quarzsandwerk Strobel an. In der Zeit des „Wirtschaftswunders“ verändert sich das Ortsbild und die Lebensverhältnisse durch Straßen-, Kanal- und Wasserleitungsbauten grundlegend. Wichtige Gebäude wie Kindergarten, Schule und Rathaus entstehen in der Ortsmitte. Als Meilenstein in der kommunalen Entwicklung muss die Gebietsreform mit dem freiwilligen Zusammenschluss der ehemals selbständigen Gemeinden Großschönbrunn, Seugast und Thansüß in die Marktgemeinde Freihung im Jahre 1972 hervorgehoben werden. Das Gemeindegebiet umfasst seitdem über 46 km² und bietet Heimat für annähernd 3.000 Einwohner inklusive der amerikanischen Mitbewohner.

Die in den letzten beiden Jahrzehnten umgesetzten Dorferneuerungsmaßnahmen wie die Erneuerung der Kirchstraße, Teile der Amberger Straße, der Marktstraße, der Mühlbergstraße und die neue Ortsmitte „Am Harranger“ mit Gemeindezentrum, neu gestalteter Kindergarten und Pfarrheim prägen das heutige Erscheinungsbild des Ortes. Gleichzeitig wird mit einem Kostenvolumen von über zehn Millionen Euro die Trinkwasserversorgung von Grund auf im gesamten Gemeindegebiet erneuert.

Der Markt Freihung ist seit 1994 in der Arbeitsgemeinschaft Obere Vils-Ehenbach (AOVE) Am 22.11.2012 wird der Markt Freihung im Verbund aller AOVE-Gemeinden für deren herausragende Leistungen zur Entwicklung einer nachhaltigen, interkommunalen Kooperation mit vielfältiger Handlungsansätzen, insbesondere zur Energiewende und zum Zusammenleben der Generationen mit dem Staatspreis des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in München ausgezeichnet.

 

Elbart
Der Ort Elbart wird erstmals 1416 bei der Grenzbeschreibung des Halsgerichts Kaltenbrunn genannt. Die Grenzen des Halsgerichts werden darin wie folgt beschrieben: „Das Halsgericht zu Kaltenbrunn, das geht an….von dann die Ödenried hinein an Elbarter Untermark“.
Des Weiteren wird im historischen Ortsnamenbuch von Hans Frank folgendes ausgeführt: „1460 empfängt Michael Hemerrll von Elwart 3 Tgw Wiesmahd am Vilsecker Wald als Lh1577 Ellberth 12 Steuerpfl. Amt Hirschau.- 1773 Elbarth 9 Hs und Hf, 5 Tripfhs, 1 Hirths Amt Hirschau“. In den Liquitationsprotokollen aus dem Jahr 1840 sind für den Ort Elbart 16 Hofstellen und 1 Hirthaus protokolliert.
Im Jahr 1883 kommt eine Bergarbeitersiedlung mit 12 Häusern zum vormaligen Bauerndorf hinzu. Zur Schule gehört der Ort bis 1856 nach Ehenfeld. Bis zur Trennung der Expositur Ehenfeld aus dem Pfarrverband Hirschau im Jahr 1878 ist der Ort Teil der Pfarrei Hirschau. Zur Kirche gehen die Elbarter in dieser Zeit nach Ehenfeld. Nach Errichtung der Expositur Freihung im Jahr 1909 erfolgt 1913 die Umpfarrung von Ehenfeld nach Freihung.
Seit der Jahrtausendwende gibt es in Elbart keinen Landwirt im Vollerwerb mehr. Die Bewohner pendeln täglich zu den Arbeitsstätten in Amberg, Weiden und Nürnberg.
Politisch ist Elbart bis zur Eingemeindung im Jahr 1972 der Gemeinde Seugast zugeordnet. Elbart liegt an der Kreisstraße AS 18 und 421 Meter über dem Meeresspiegel. In Elbart wohnen zur Zeit 200 gemeldete Personen.

 


Die politische Gemeinde Freihung hat 22 amtlich benannte Ortsteile:



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